Vielleicht ist es in Ihrem Freundeskreis ja ähnlich. Immer mehr Mitglieder der weiblichen Belegschaft des Freundeskreises kommen in ein gewisses Alter und interessieren sich plötzlich für Liebeskugeln. In der Regel taucht diese Phase in zwei Abschnitten des Lebens auf. Irgendwann in jungen Jahren erweckt das Interesse an Liebeskugeln meist durch den Wunsch nach einem gesteigerten Lustempfinden beim Verkehr. Die zweite Phase, in der ein Interesse an den Kugeln, die auch als Lustkugeln oder Orgasmuskugeln bekannt sind, entstehen kann, ist im Alter, wenn der Beckenboden altersbedingt erschlafft. In vielen Fällen geht dies einher mit einer leichten Form der Harninkontinenz.
In dieser Situation greifen viele Frauen zu Liebeskugeln, um den Beckenboden wieder zu straffen und zu trainieren. Hierdurch kann die Harninkontinenz in vielen Fällen beseitigt werden. Darüber hinaus kann ein regelmäßiges Training des Beckenbodens natürlich auch zu einer gesteigerten Wahrnehmung von sexuellen Reizen führen. Durch eine bessere Durchblutung wird vieles intensiver wahrgenommen. Um noch einmal auf das Thema Kontinenz zurück zu kommen, die Kontinenz, also die Möglichkeit der Selbstbeherrschung, ist ein komplexes System an dem viele Muskeln und Organe mitwirken.
Der Beckenboden ist hierbei maßgeblich beteiligt. Er unterstützt die Schließmuskeln der Harnröhre und des Anus. In vielen Fällen bleibt eine Schwäche dieser Schließmuskeln oft über Jahre hinweg unerkannt, bis es irgendwann zur Inkontinenz kommt. Dies hat nicht selten den Hintergrund, dass der Beckenboden durch eine natürliche altersbedingte Herabsetzung und Degeneration geschwächt ist und die Defizite der Schließmuskeln nicht weiter kompensieren kann. Damit der Beckenboden auch im Alter noch volle Leistung bringen kann, ist ein regelmäßig durchgeführtes Beckenbodentraining eine optimale Vorsorge.
Frauen sind häufiger von Formen der Harninkontinenz betroffen. Dies hat den Hintergrund, dass bei Frauen die Harnröhre im Vergleich zu der männlichen Variante signifikant kürzer ist. Für das Beckenbodentraining von Frauen stehen Liebeskugeln mit verschiedenen Ausstattungen zur Verfügung. Die Kugeln werden ähnlich wie ein Tampon in die Scheide eingeführt. Je größer das Gewicht der Kugeln, umso effektiver ist das Training. Durch ein höheres Gewicht müssen die Muskeln des Beckenbodens stärker angespannt werden, um ein Hinausgleiten der Kugeln zu verhindern. Durch diese Art der wiederholten Anspannungen wird der Beckenboden nachhaltig gestrafft und optimal trainiert. Darüber hinaus lässt sich diese Variante des Beckenbodentrainings optimal in den Alltag integrieren.